das Erwachen der Valkyrjar

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) gehört zu der Apotheke, die die spanischen Eroberer von ihrer Suche nach Indien im 16. Jahrhundert aus Südamerika mitbrachten. Man gab ihr deshalb auch den Namen „Blutblume aus Peru“ oder Indianerkresse.

Kapuzinerkresse© silencefoto – adobe

In die Nähe der Kresse wurde sie gerückt, weil ihr Geruch und Geschmack unserer Brunnenkresse ähnelte. Bei den seefahrenden Engländern wurde die Heilpflanze hochgeschätzt, weil ihre Samen als wirksames Mittel gegen den gefürchteten Skorbut galten. Traditionell wurde sie bei Genitalinfektionen zur Keimhemmung eingesetzt.

Ursprünglich also aus Südamerika stammend, findet man Kapuzinerkresse heute in unseren Breiten häufig auf Balkonen oder im Garten, wo sich die hübsche einjährige Pflanze gut aus Samen ziehen lässt. Dabei macht sie sich als Bodenbedecker wie als rankende Variante sehr gut und ist auch für schattige Stellen durchaus geeignet.

Namensgebend für die im Sommer leuchtend gelborange blühende und pfefferartigen Duft verströmende Zierpflanze ist der zipfelartige Blütensporn – ein Anhängsel, das…

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