Apo's 08/15-Welt

Unentbehrlich im Bergbau fand Kienspan als brennender Holzspan ( Leuchtspan ) über Jahrhunderte Verwendung.

Im Gegensatz zum Irrglauben, dass sich Kienspan an sämtlichen Nadelbäumen und sogar an Kirschbäumen finden lässt, findet man ihn eigentlich ausschließlich an Kiefern.

Woran erkennt man Kiefern?

Kiefern haben eine recht dicke, tiefrissige Borke mit groben Schuppen (Waldkiefer). Im Grunde ein relativ zuverlässiges Indiz, um einen Kiefernstumpf von dem eines anderen Nadelbaums zu unterscheiden. Meist liegen um den Stumpf aber auch zahlreiche Kiefernadeln, die leicht verdreht paarweise in Kurztrieben stecken und bis zu 7cm lang werden können.

Wissen sollte man, dass Kienspan erst nach Jahren/Jahrzehnten entsteht!

Kienspan 1

Kiefern sind bekannt für ihre Harzkanäle, in welchen Harz dorthin transportiert werden kann, wo es gebraucht wird – z.B. Verletzung des Baums.

Wird eine Kiefer gefällt, so wird Harz zur Schnittfläche des Stumpfes transportiert, um dort die entstandene „Wunde“ zu versiegeln. Da der Lebenszyklus dieser Kiefer…

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